Ihre Kollekten und Spenden stärken Frauen weltweit!

Gastfreundschaft, Gebete und Erfahrungen: Beim Weltgebetstag teilen Menschen rund um den Erdball solidarisch und auf Augenhöhe miteinander. Ein wichtiges Zeichen dieser Solidarität mit Frauen und Mädchen weltweit ist die Kollekte aus den Gottesdiensten.

Der Großteil der jährlichen Kollekten und Spenden aus Deutschland kommt Frauen- und Mädchenprojekten auf der ganzen Welt zugute. Seit 1975 konnten wir so über 6.000 Projekte in rund 150 Ländern weltweit mit ca. 69 Mio. Euro unterstützen.

Die Kollekte des Weltgebetstags 2017

Herzlichen Dank für Ihre Kollekten und Spenden zum Weltgebetstag 2017 der Frauen der Philippinen – auch im Namen unserer weltweiten Projekt-Partnerinnen!

Im Jahr 2017 kamen in Deutschland anlässlich des Weltgebetstags von den Philippinen Spenden und Kollekten von über 2,8 Mio. Euro zusammen. Neben der internationalen Weltgebetstagsbewegung wurden mit diesem Geld 69 Frauen- und Mädchenorganisationen in 30 Ländern gefördert. Darüber hinaus wurden 75 in den beiden Vorjahren bewilligte Projekte weiter unterstützt. Eine detaillierte Darstellung der Erträge und Aufwendungen finden Sie in unserem Jahresbericht 2017 (PDF).

Dort geben wir Antworten auf Fragen wie diese:

  • Wie hoch war die Kollekte des Weltgebetstags 2017?
  • Wohin ist das Geld geflossen?
  • Wie viele Frauen- und Mädchen-Projekte wurden wo gefördert?
  • Mit welchen Projektpartnerinnen arbeiten wir auf den Philippinen zusammen?
  • Wie helfen die Kollekten aus Deutschland Weltgebetstagsfrauen in anderen Ländern der Erde?

Unser Kollekten-Konto:

Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e. V.
Evangelische Bank eG, Kassel
IBAN: DE60 5206 0410 0004 0045 40
BIC: GENODEF1EK1

 

Kollekte beim Weltgebetstag: Schon immer mehr als bloßes „Geldsammeln“

Die besondere Bedeutung der Weltgebetstags-Kollekten zeigt sich bei einem Blick in die Geschichte: Nach dem Zweiten Weltkrieg luden US-amerikanische und englische Frauen der alliierten Streitkräfte deutsche Frauen ein zum gemeinsamen Gebet.

Dieses Zeichen der Solidarität und Versöhnung war mit konkreter Hilfe verbunden. Die Theologin Helga Hiller berichtet, wie Weltgebetstagsfrauen aus den USA 1947 Hilfspäckchen packten mit Babynahrung und Kaffee für tausende deutsche Frauen.

Zeichen weltweiter Frauensolidarität

Bereits 1949 gab es erste eigene Kollekten für Flüchtlingsfrauen, Ausgebombte und Witwen mit Kleinkindern. Nachdem sie selbst unterstützt wurden, wollten viele Weltgebetstagsfrauen aus Deutschland etwas zurückzugeben.

1960 überwiesen Weltgebetstagsfrauen aus Westdeutschland 48.460 DM an die Frauenschule Mindolo im heutigen Sambia: Das erste Weltgebetstags-Projekt in einem „Land des Südens“! In der DDR teilten Weltgebetstagfrauen trotz schwieriger Lebensbedingungen mit Frauen in ärmeren Ländern und unterstützen u.a. die Kirchenfrauen in Mosambik.

Entwicklung der Kollekte

In Ost- und Westdeutschland wuchs die Bewegung des Weltgebetstags und damit auch die Kollekten. 1975 lagen sie erstmals über umgerechnet 500.000 Euro, 1980 überschritten sie die Millionengrenze. Seit den 1990er Jahren bewegt sie sich zwischen 2,5 und 3 Mio. Euro.

Übersicht Kollektenentwicklung 2009 bis 2017 (Stand: Februar 2017):

Faire Geldanlage

Der Marktanteil von ethisch-nachhaltigen Geldanlagen liegt häufig weit unter 10 %. Dabei ist es mit wenig Aufwand möglich, auch am Bankschalter ethisch verantwortlich zu handeln!

Im Sinne der Weltgebetstags-Idee ist es uns wichtig, Ihre Kollekten- und Spendengelder unter ethisch und ökologisch fairen Bedingungen anzulegen.

Deshalb unterstützt der Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V. als Direktmitglied die sozialen und wirtschaftlichen Ziele von Oikocredit.

Mehr Informationen: Internetseiten von Oikocredit Deutschland