Impuls des Monats

Februar 2019

Es war alles sehr gut.

(Gen 1,31)

Erst beim längeren Nachdenken über diese Feststellung, die wir am Ende der Schöpfungserzählung (Gen1,31) hören, wird uns bewusst, was uns die Frauen aus Surinam ans Herz legen. Wir haben von Gott eine Welt, die in sich sehr gut ist, Leben für alle bietet. Durch Menschen wurde jedoch vieles ins Ungleichgewicht gebracht. Theoretisch wissen wir, dass wir im Sinne der Nachhaltigkeit weiter über unsere Verhältnisse leben, vor allem auf der nördlichen Halbkugel. Wenn es um die „Bewahrung der Schöpfung“ geht, dann braucht es Umkehr – Umdenken – Einfachheit im Leben – schöpfungsfreundliches Leben. Aber gerade das ist nicht einfach. Einfach leben heißt für mich persönlich: Loslassen, sich einschränken, Neues bedenken, Prioritäten setzen im Umgang mit Lebensmitteln, Wasser, Energie, Kleidung …

 

 

 

Dieses Gebet hilft mir dabei:

Guter Gott, wir wissen meist, was gut für uns und unsere Umwelt, für unsere Beziehungen und für unsere Gesellschaft ist. Allzu oft fehlen uns aber Einsicht, Mut und Entschlossenheit für den ersten Schritt, den kein anderer für uns gehen kann. Heute, wo wir auf dem Weg sind, bitten wir dich um die Kraft, selbst mit dem „Klimawandel“ zu beginnen – durch Jesus Christus im Heiligen Geist. Amen.
(Frank Greubel, Misereor 2010; Schöpfung bewahren, damit alle leben können)

Agnes Beier

 

„Von Zeit zu Zeit“: Weltgebetstagsimpulse 2018-2019

 „Fünf Minuten. Oder eine halbe Stunde. Alleine. Oder in Gemeinschaft mit anderen.“

Die Evangelische Frauen in Baden tragen den Gedanken des Weltgebetstags und die weltweite Solidarität mit Frauen weiter in das Kirchenjahr hinein!

Dazu erstellen sie jedes Jahr ein schönes Leporello, aus dem auch unser „Impuls des Monats“ stammt.

Das Leporello kann kostenlos heruntergeladen oder bestellt werden unter:

Webseite der Evangelischen Frauen in Baden - Evangelische Landeskirche Baden