Impuls des Monats

April 2019

„Aber alle fingen an, einer nach dem
anderen, sich zu entschuldigen.“
Lukas 14,18

Wir können ganz gut diese Begründungen für das Fernbleiben verstehen. Aber ärgern wir uns nicht auch, wenn wir schon sehr lange eingeladen haben und praktisch am Festtag selbst Absagen kommen?

Beide Seiten, Gast- und Gastgebendenrolle kennen wir und verstehen wir. Alltagserleben.

Worum geht es also? Worauf kommt es an? Die Einladung besteht schon lange und die Gäste waren ja auch bereit zu kommen, aber nun wird etwas anderes wichtig.

Bei Entscheidungen reden wir oft vom „Prioritätensetzen“. Was hat in unserem Leben den Vorrang? Wofür entscheide ich mich? Was ist mir wichtig? Was kommt zuerst in meinem Leben?

Große Feste wie Hochzeiten, Jubiläen, Siegesfeiern sind einmalig. Sie können nicht wiederholt werden. Wenn ich nicht dabei bin – bin ich draußen. Ich kann nicht am Festmenü teilnehmen, werde nicht feiern und fröhlich die Gemeinschaft der Feiernden genießen, etwas von der Stimmung und Atmosphäre spüren und erleben. Ein solches Fest hat auch einen Erinnerungswert. Es begleitet mich in den Alltag hinein. Es klingt in mir nach.


Die slowenischen Frauen singen nach dem Bibeltext im Gottesdienst den Refrain: „ Du lädst uns ein, wir folgen dir. Du deckst den Tisch, gibst uns Quartier. Wir fi nden Platz in deinem Haus, nach langer Freundschaft sieht das aus.“


Agnes Beier

 

 

„Von Zeit zu Zeit“: Weltgebetstagsimpulse 2019-2020

 „Fünf Minuten. Oder eine halbe Stunde. Alleine. Oder in Gemeinschaft mit anderen.“

Die Evangelische Frauen in Baden tragen den Gedanken des Weltgebetstags und die weltweite Solidarität mit Frauen weiter in das Kirchenjahr hinein!

Dazu erstellen sie jedes Jahr ein schönes Leporello, aus dem auch unser „Impuls des Monats“ stammt.

Das Leporello kann kostenlos heruntergeladen oder bestellt werden unter:

Webseite der Evangelischen Frauen in Baden - Evangelische Landeskirche Baden