Impuls des Monats

November 2022

„Ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben.“

Jeremia 29,11

 

Hoffnung? Geh mir weg damit!
Da hatten zwei gehofft, gemeinsam alt zu werden. Da hatten alle gehofft, die schwere Krankheit wäre doch noch zu besiegen. Da hatte eine gehofft, in ihrem Beruf Erfüllung zu finden. Und alle hat die Hoffnung getäuscht. „Hoffen und harren hält manche zum Narren“, weiß der Volksmund aus bitterer Erfahrung. Und dann kommt die Kirche und verkündet einen biblischen „Zukunftsplan: Hoffnung“. Das ist wohl ihre Aufgabe, aber realistisch ist das nicht. Hoffnung kann nicht „realistisch“ sein, denn sie stellt sich quer zur Realität von Macht, Gewalt, Zerstörung, Krankheit, zuletzt quer gegen die unwiderlegbare Realität des Todes. Ja, diese „Mächte und Gewalten“ scheinen übermächtig, verhöhnen die kleinen und großen Hoffnungen der Menschen – aber, sie sollen nicht das letzte Wort haben. „Nicht alle unsere Wünsche, aber seine Verheißungen erfüllt Gott“ (Dietrich Bonhoeffer). Das ist uns zugesagt. Und als Menschen in der Kirche und in ihrem Umfeld sind wir Gemeinschaft, die diesen Zuspruch immer wieder erinnert. Und die Gemeinschaft, die Gott daran erinnert, in jedem Klagepsalm, in jedem erbitterten oder flehenden persönlichem Gebet: Nicht das Leid seiner Schöpfung ist Gottes Plan, sondern ihr Heilwerden, das mütterliche Abwischen der Tränen.

 

Urte Bejick

 

„Von Zeit zu Zeit“: Weltgebetstagsimpulse 2022-2023

 „Fünf Minuten. Oder eine halbe Stunde. Alleine. Oder in Gemeinschaft mit anderen.“

Die Evangelische Frauen in Baden tragen den Gedanken des Weltgebetstags und die weltweite Solidarität mit Frauen weiter in das Kirchenjahr hinein!

Dazu erstellen sie jedes Jahr ein schönes Leporello, aus dem auch unser „Impuls des Monats“ stammt.

Das Leporello kann kostenlos heruntergeladen werden.

Webseite der Evangelischen Frauen in Baden - Evangelische Landeskirche Baden -> Bitte scrollen Sie auf der Seite nach unten zu der Rubrik " Weltgebetstag der Frauen in Baden"