Impuls des Monats

November 2017

Gott spricht: ‚Ich hasse, ich verachte eure Feste!
Eure Versammlungen kann ich nicht riechen.
Auch wenn ihr für mich Brandopfer darbringt,
gefallen mir eure Opfergaben nicht,
und euer Mastkälberopfer sehe ich nicht an.
Den Klang deiner Harfen will ich nicht hören.
Es wälze sich wie Wasser heran das Recht
und Gerechtigkeit wie ein starker Strom.‘“


Am 5,21–24 (BigS)

 

Amos klagt im Namen Gottes das Volk Israel an. Menschen sind wegen geringer Schulden in die Sklaverei verkauft worden (Am 2,6). Den Ärmsten wurden die Kleider gepfändet, die eingetriebenen Schulden nach einem Gottesdienst verprasst.

Gott ehren und gleichzeitig seine Schöpfung mit all seinen Geschöpfen niedertreten, passt nicht zusammen. Gottesliebe bedingt Nächstenliebe. Darauf hat Jesus mit all seinem Wirken und Tun beharrlich hingewiesen. Deshalb gilt für mich als Christin: Dass ich an Gott glaube, soll in meinem eigenen Alltag erkennbar sein. Für alle.

Amos hat vor mehr als 2500 Jahren das Unrecht seiner Zeit benannt. Jesus hat in seinem Leben den Finger in die Wunden menschlicher Ungerechtigkeit gelegt. Beide haben uns auch heute noch etwas zu sagen: Schaut nicht weg, wenn Unrecht geschieht, wenn Menschen ausgegrenzt werden! Vertraut auf Gott und wagt den ersten Schritt! Denkt um, gebt ab von eurem Überfluss! Nur so werden Recht und Gerechtigkeit ein starker Strom. Nur so wird ein gutes Leben für alle Wirklichkeit.

 

 

 

„Von Zeit zu Zeit“: Weltgebetstagsimpulse 2017-2018

 „Fünf Minuten. Oder eine halbe Stunde. Alleine. Oder in Gemeinschaft mit anderen.“

Die Evangelische Frauen in Baden tragen den Gedanken des Weltgebetstags und die weltweite Solidarität mit Frauen weiter in das Kirchenjahr hinein!

Dazu erstellen sie jedes Jahr ein schönes Leporello, aus dem auch unser „Impuls des Monats“ stammt.

Das Leporello kann kostenlos heruntergeladen oder bestellt werden unter:

Webseite der Evangelischen Frauen in Baden - Evangelische Landeskirche Baden