Impuls des Monats

Juli 2018

Ich blicke hinauf zu den Bergen. Woher kann ich Hilfe erwarten?
Meine Hilfe kommt von dem Schöpfer,
der Himmel und Erde noch immer macht.
(nach Psalm 121)



 

Alle Menschen sollen an der Schöpfung Gottes teilhaben. Denn wer am Leben teilhat, kann Teil der Gesellschaft werden. Im Schöpfungsbericht werden Grundfragen und Grundbedürfnisse aller Menschen angesprochen. Zur Speise, die uns sättigt, ge­hören neben der Nahrung gute Gedanken, ebenso Religionen und Kulturen sowie die Sehnsucht nach Lebensraum zur freien Entfaltung, nach Heimat, nach Familie, nach sinnstiftenden Kontakten und Beziehungen. Der Mensch sucht Lebenssinn.

Und woher bekommen wir Hilfe, wenn uns das eigene Leben plötzlich klein vorkommt, uns die innere Haltung der Toleranz gegenüber dem Fremden abhandenkommt und wir uns fragen, was uns trägt? Der Psalmbeter erinnert uns an den Gott der Vielfalt, der uns mit all unseren Stärken und Schwächen trägt. Er hilft uns, dass sich alle Dinge zum Guten wenden.

„Mit Offenheit, Respekt und Mut werden wir die Stadt beleben. Nur wer sich zusammentut, kann etwas bewegen. Vielfalt heißt Freunde sein. Nimm mich an die Hand, wir gehen auf in eine neue Zeit, ein gutes Morgen.“ (Heidelberger Musikprojekt https://vimeo.com/94875158)

Wo wir neue Wege ausprobieren, uns auf Augenhöhe begegnen, Frieden und Versöhnung stiften, dort berühren sich Himmel und Erde. In Vielfalt zusammenleben. Das können wir. Gott lädt uns alle dazu ein.

Annette Hübner

 

„Von Zeit zu Zeit“: Weltgebetstagsimpulse 2018-2019

 „Fünf Minuten. Oder eine halbe Stunde. Alleine. Oder in Gemeinschaft mit anderen.“

Die Evangelische Frauen in Baden tragen den Gedanken des Weltgebetstags und die weltweite Solidarität mit Frauen weiter in das Kirchenjahr hinein!

Dazu erstellen sie jedes Jahr ein schönes Leporello, aus dem auch unser „Impuls des Monats“ stammt.

Das Leporello kann kostenlos heruntergeladen oder bestellt werden unter:

Webseite der Evangelischen Frauen in Baden - Evangelische Landeskirche Baden