Impuls des Monats

Januar 2018

„Selig sind, die da hungert und dürstet nach
der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.“

Mt 5,6 (Luther)


 

Gerechtigkeit „suchen“ – das kennen wir. Oder auch „sich nach Gerechtigkeit sehnen“, sie „einklagen“ und „fordern“ – ja, so sprechen wir. Aber Jesus spricht vom Hungern und Dürsten nach Gerechtigkeit. Damit gibt er der Gerechtigkeit einen ganz besonderen Stellenwert. Hunger und Durst müssen gestillt werden, damit ein Mensch lebt und überlebt.

Genauso essentiell, sagt Jesus, ist das Bedürfnis des Menschen nach Gerechtigkeit. Der Mensch braucht Gerechtigkeit zum Leben wie die tägliche Nahrung. Das heißt: Wer Macht über das Leben anderer Menschen hat, darf ihnen nicht nach Lust und Laune Gerechtigkeit gewähren oder vorenthalten. Gerechtigkeit ist kein Luxus, sondern alle haben immer und überall ein Recht darauf. Das gilt für die großen Zusammenhänge in Politik und Gesellschaft, und es gilt für das Zusammenleben in Familie und Nachbarschaft.

Zu denen, die dennoch unter Hunger und Durst nach Gerechtigkeit leiden, sagt Jesus: Ihr dürft euch freuen; denn Gott ist auf eurer Seite. Gott sucht ständig Verbündete, selbst unter euren Gegnern. Gott sucht Menschen, die sich mit ihm für eure Gerechtigkeit einsetzen. Verliert nicht den Mut!

Dorothea Schaupp

 

 

 

 

„Von Zeit zu Zeit“: Weltgebetstagsimpulse 2017-2018

 „Fünf Minuten. Oder eine halbe Stunde. Alleine. Oder in Gemeinschaft mit anderen.“

Die Evangelische Frauen in Baden tragen den Gedanken des Weltgebetstags und die weltweite Solidarität mit Frauen weiter in das Kirchenjahr hinein!

Dazu erstellen sie jedes Jahr ein schönes Leporello, aus dem auch unser „Impuls des Monats“ stammt.

Das Leporello kann kostenlos heruntergeladen oder bestellt werden unter:

Webseite der Evangelischen Frauen in Baden - Evangelische Landeskirche Baden