Impuls des Monats

Juni 2019

„Dann nahm Jesus fünf Brote …
sah zum Himmel und dankte Gott.“
Markus 6,41

Wenn ich es mir recht überlege, ist Brot für mich das faszinierendste Lebensmittel überhaupt. Die Menschen essen es seitden Zeiten, noch bevor sie sesshaft wurden. Ackerbau ist womöglich einer der Gründe, weshalb sie sesshaft wurden.

Brot ist viel mehr als nur das reale Brot, das ich in der Hand halten kann. Brot ist Urbild für Essen, ist Inbegriff für den Lebensunterhalt, Segen, Familie, Zuhause.

Brot und Wasser steht für Mindestlohn und Mindestversorgung. Brot und Wein symbolisiert die Fülle, wie sie nur bei einem Festmahl vorkommt. Und diese unbeschreibliche Fülle an einem Festmahl, an dem alle teilnehmen können, ist wiederumein Bild für das Himmelreich. Es ist genug für alle da, Überfluss pur, alle können sich an den Köstlichkeiten der Tafel laben, niemand wird abgewiesen, ausgeschlossen.

Fünf Brote reichten Jesus, um fünftausend Männer (und mindestens so viele Frauen und Kinder!) zu versorgen. Das bisschen Brot, das wir ihm geben (können), verwandelt er in überschwängliche Fülle. Auch heute noch! Wir leben in dieser Fülle. Mit wem wollen wir sie teilen?

Cornelia Trommer­-Klimpke

 

„Von Zeit zu Zeit“: Weltgebetstagsimpulse 2019-2020

 „Fünf Minuten. Oder eine halbe Stunde. Alleine. Oder in Gemeinschaft mit anderen.“

Die Evangelische Frauen in Baden tragen den Gedanken des Weltgebetstags und die weltweite Solidarität mit Frauen weiter in das Kirchenjahr hinein!

Dazu erstellen sie jedes Jahr ein schönes Leporello, aus dem auch unser „Impuls des Monats“ stammt.

Das Leporello kann kostenlos heruntergeladen oder bestellt werden unter:

Webseite der Evangelischen Frauen in Baden - Evangelische Landeskirche Baden