2009: Weltgebetstag der Frauen aus Papua-Neuguinea


„Viele sind wir, doch eins in Christus“


Mehr als 600 Inseln, über 800 Sprachen: Das ist Papua-Neuginea im Pazifik. Die kulturelle Vielfalt sorgt auch für Konflikte. Doch: „die Liebe Gottes gibt uns die Kraft, einander zu umarmen“, so die Frauen in ihrem Gottesdienst „Viele sind wir, doch eins in Christus“.

„Viele sind wir, doch eins in Christus“ – unter diesem Titel feierten wir 2009 am ersten Freitag im März den Weltgebetstag. Die Frauen aus Papua-Neuguinea erinnerten mit ihrer Gottesdienstordnung an die Vielfalt unserer weltweiten, ökumenischen Gemeinschaft. Ihr Weltgebetstag war eine Einladung an uns alle, über den eigenen Tellerrand zu schauen und Verantwortung füreinander zu übernehmen.

Im Papua-Neuguinea, in der früheren Bürgerkriegsregion, der Insel Bougainville, unterstützte das Deutsche Weltgebetstagskomitee im Jahr 2009 die Frauen- und Friedensarbeit. Anfang 2009 machte eine eine Flutkatastrophe an der Nordküste des Landes rund 75.000 Menschen obdachlos. Das Deutsche Weltgebetstagskomitee beteiligte sich daraufhin über die Young Christian Women’s Association (YCWA) an Nothilfeprogrammen für die Betroffenen.

In dieser schweren Situation lud das Titelbild der papuanischen Künstlerin Jane Wena ein, Sorgen, Ängste und Lasten zum Kreuz zu tragen und gemeinsam Freude und Hoffnung zu teilen: „Jisas i sori long yumi“ – „Jesus liebt uns und hilft unsere Lasten zu tragen“.

Mehr Infos:

Nähere Informationen zur Projektarbeit des Weltgebetstags im Jahr 2009 und zur Verwendung der Kollekten und Spenden können Sie nachlesen unter: „Jahresbericht 2009 Papua-Neuguinea“

Das Titelbild zum Weltgebetstag 2009 stammte von der Künstlerin Jane Wena. Sie können es kostenfrei herunterladen:

Titelbild zum Weltgebetstag 2009, Jane Wena/Port Moresby, Papua-Neuguinea, © Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.  (druckoptimiert)