Rückblick: Diversitiy

„Diversity in kirchlicher Arbeit – Diskriminierungen erkennen & überwinden“

Im April/Mai 2022 lud das Evangelische Zentrum Frauen und Männer zur 3-tägigen Online-Veranstaltung „#Diversity in kirchlicher Arbeit – #Diskriminierungen erkennen & überwinden“. 

Ein Termin befasste sich mit dem kolonialen Erbe der Kirche am Beispiel des Weltgebetstages. Er startete mit einem Impuls zu „Koloniale Kirchengeschichte(n)“ von Sarah Vecera, stellvertretende Leiterin Region Deutschland der Vereinigten Evangelischen Mission.

In der anschließenden Podiumsdiskussion sprachen Sarah Vecera, Joy Devakani Hoppe, Hamburg, Carlotta Israel, München und Ute Dilger, Kassel, sowie Moderatorin Pfarrerin Daniela Konrädi über die Möglichkeiten, die der Weltgebetstag als globale Basisbewegung in Bezug auf Anti-Diskriminierung bietet.

Ute Dilger, seit vielen Jahren in der bundesweiten und regionalen Weltgebetstags-Arbeit engagiert, berichtet:

„Viele Teilnehmerinnen aus der Weltgebetstags-Bewegung waren betroffen bei der Vorstellung, der Weltgebetstag könnte selbst von Rassismus geprägt sein. Und doch kamen wir ins Nachdenken: Wie genau ist denn unser Blick auf die Frauen im globalen Süden? Weshalb haben wir keine „Persons of Color“ in unserem Vorstand, im Komitee oder in den bundesweiten Vorbereitungs-Teams? Wie können wir für das Thema Rassismus sensibilisieren? Wo können wir – wie bei der Schuldenerlass-Kampagne 2020 - etwas tun, um deutschen Reichtum als koloniales Erbe aufzuzeigen?

Wir stellten fest: Wir sind eine Bewegung auf verschiedensten Ebenen – das birgt die Chance, sehr viele Menschen zu erreichen!“

Eine Dokumentation der Veranstaltung kann online abgerufen werden unter:

https://www.evangelisches-zentrum.de/diversity-in-kirchlicher-arbeit/