Rückblick Katholikentag

Zeltspitzen der Stände auf dem Katholikentag 2026, im Hintergrund Kirchtürme von Würzburg

Wir waren mit einem Stand auf dem Katholikentag in Würzburg vertreten.

Der Alltag hat uns wieder nach dem Katholikentag in Würzburg. Dennoch wirkt er nach. Der Katholikentag, der in diesem Jahr mit rund 75.000 Besucher*innen einen Rekord verzeichnete, zeigte die Vielfalt kirchlichen Lebens und lud dazu ein, andere Perspektiven in Kirche und Gesellschaft einzunehmen. Auch der Weltgebetstag war vertreten. Wir nehmen vom Katholikentag mit …

… Freude über die große Bewegung

Viele Menschen haben am Stand des Weltgebetstags auf der Kirchenmeile am Main Halt gemacht. Darunter eine große Zahl Frauen, die den Weltgebetstag seit Jahren in ökumenischen Teams vorbereiten und feiern. Die häufigste Frage: Welches Land ist nächstes Jahr dran? Die Antwort: Die ganze Welt! Denn 2027 steht kein einzelnes Land, sondern das 100-Jahr-Jubiläum des Weltgebetstags im Mittelpunkt. Die Standbesucher*innen zeigten sich gespannt, wie der Gottesdienst aussehen wird, und nahmen schon mal sehr gerne die Postkarten mit dem neuen Titelbild mit nach Hause.

… noch mehr Miteinander

Der Stand des Weltgebetstags war ein Treffpunkt für die ökumenische Zusammenarbeit. Die EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs, der anglikanische Priester Christopher Easthill, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), ACK-Geschäftsführerin Dr. Verena-Hammes sowie der orthodoxe Bischof Emmanuel von Christoupolis kamen zum Austausch an unseren Stand.

… wertvolle Impulse

Mit Heinrich Bedford-Strohm sprach unsere Vorstandsfrau Brunhilde Raiser über das Beten und die unterschiedliche Bedeutung, die es für Menschen in unterschiedlichen Ländern und Situationen hat.

… Ermutigung für Frauen

Ein absoluter Höhepunkt war der ökumenische Frauengottesdienst im Kiliansdom mit weit über 1000 Besucher*innen. Die Veranstalter mussten sogar einen Einlassstopp verhängen. Die Frauen vom Christinnenrat, die den Gottesdienst gestalteten, ermutigten in ihren Worten und Gebeten die Frauen, weiter für ihre Rechte einzustehen. Dafür erhielten sie von den Besucher*innen Beifall, ebenso wie die Band effata(!), die mit ihren mutmachenden Liedern den Gottesdienst musikalisch begleitete.

Besucher*innen beim ökumenischen Frauengottesdienst im Würzburger Kiliansdom