Konflikt in den Philippinen eskaliert

Symbolbild: Menschenrechtsaktivistinnen auf den Philippinen, © Karapatan

Erschreckende Nachrichten von den Philippinen: Bei schweren Gefechten zwischen islamistischen Rebellen und Regierungstruppen in der Stadt Marawi sind bislang ca. 100 Menschen getötet worden.

Zuvor hatten Kämpfer, die dem sogenannten Islamischen Staat Gefolgschaft geschworen haben, mehrere Viertel der 200.000-Einwohner-Stadt unter ihre Kontrolle gebracht. Präsident Duterte hat das Kriegsrecht über die gesamte südliche Insel Mindanao verhängt. Dort leben ca. 22 Millionen Menschen.

In dieser Situation wendet sich ein Netzwerk von über 40 Friedens- und Menschrechtsorganisationen an die Öffentlichkeit. Unter ihnen sind auch fünf Partnerorganisationen des Weltgebetstags Deutschland. Gemeinsam rufen sie die Kriegsparteien auf, die Kampfhandlungen einzustellen, Menschen- und Bürgerrechte zu respektieren und die Zivilbevölkerung vor Gewalt zu schützen

Wir unterstützen diesen Appell, den wir gerne mit Ihnen teilen:

Appell vom 24. Mai 2017 „Our call on the Emergency Crisis in Marawi City: Condemn Violence! Protect Civilians! Uphold Human Rights at all times!“ (engl.PDF)

Weitere Informationen:

Interview von Johannes Icking vom Aktionsbündnis Menschenrechte Philippinen mit „Deutschlandfunk Kultur“: „IS-Terror auf den Philippinen: Mit dem Kriegsrecht gegen Menschenrechte“ vom 27. Mai 2017

Beitrag „Schwarzes Banner über Marawi: Warum der IS auf den Philippinen angreift“ vom 27. Mai 2017 auf den Internetseiten von n-tv

Foto: Symbolbild: Menschenrechtsaktivistinnen auf den Philippinen, © Karapatan