Weltgebetstag Kuba 2016 – Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf

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Ein starkes Stück Ökumene. Ein starkes Stück Frauengeschichte.

© kfd-Diözesanverband EssenEine Veranstaltung in Oberhausen entführte in die Geschichte des Weltgebetstags

„Weltgebetstag – Ein starkes Stück Ökumene. Weltgebetstag – Ein starkes Stück Frauengeschichte“ unter diesem Motto waren am Donnerstagabend, den 22. September 2016, alle Interessierten nach Oberhausen eingeladen.

Was fasziniert Sie am Weltgebetstag?

Die „Ökumenische Initiative Weltgebetstag Ruhrgebiet“ lud dort zu Geschichte und Geschichten, Liedern und Musik, Essen und Gespräche rund um den Weltgebetstag. 70 Frauen folgten der Einladung. Nach Begrüßung, Essen und gemeinsamem Singen ging es für alle in kleine „Murmelgruppen“:

Was fasziniert Sie am Weltgebetstag? Seit wann sind Sie dabei? Verbinden Sie besonders eindrückliche Erlebnisse mit dem Weltgebetstag?

Beim Austausch über diese Fragen lernten sich die Teilnehmerinnen kennen und kamen ins Gespräch über die weltweite Frauengebetsbewegung.

Auf Zeitreise: „Weltgebetstag – Frauen – Geschichte(n)“

© kfd-Diözesanverband EssenUnter dem Motto „Weltgebetstag – Frauen – Geschichte(n)“ entführte Irmentraud Kobusch die Frauen dann auf eine Zeitreise: Mary Ellen James, Helen Barret Montgomery und Lucy W. Peabody waren gewissermaßen die US-amerikanischen „Gründungsmütter“ des Weltgebetstages. Ihr Wirken war sehr wichtig bei der Entstehung der Ökumene,  wird in der „offiziellen“  Ökumene der Kirchen jedoch bisher kaum wahrgenommen.

Irmentraud Kobusch, Vorstandsfrau des kfd-Bundesverbandes und Mitglied im Komitee des Deutschen Weltgebetstags erzählte anschaulich, wie die ursprünglich nordamerikanische Gebetsbewegung international wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts „überschritten“ die Frauen nicht nur Konfessionsgrenzen, sondern auch Ländergrenzen. Sie verbanden sich weltweit im Gebet.

Sprung über den „großen Teich“: Der Weltgebetstag in Deutschland

Weiter ging es mit Frau Eva Ranft vom Frauenreferat der Evangelischen Kirche in Bochum. Sie sprang inhaltlich über den „großen Teich“ und präsentierte die Anfänge der Weltgebetstagsbewegung in der heutigen Bundesrepublik Deutschland. Luise Scholz und Antonie Nopitsch waren zwei der damaligen Pionierinnen, deren Leben und Wirken den Frauen in Bochum näher gebracht wurde.

Viel gelernt

„Viele der Frauen haben hinterher gestaunt über das, was Irmentraud Kobusch und Eva Ranft vorgetragen und inszeniert haben“, berichtet Mechtild Jansen, die Geschäftsführerin der kfd-Diözesanverband Essen, „die Ursprünge des Weltgebetstags waren den wenigsten bekannt.“

Der Weg zum Gottesdienst

© kfd-Diözesanverband EssenDer Sprung zurück in die Gegenwart erfolgte beim Interview mit Sabine Harles vom kfd-Bundesverband. Die langjährige Vorstandsfrau des Deutschen Weltgebetstagskomitees erinnerte an Anneliese Lissner und deren Komitee-Kolleginnen, die die Weltgebetstagsbewegung in den letzten Jahrzehnten geprägt haben. Aus dem Nähkästchen plauderte Sabine Harles, als sie berichtete welchen Weg eine Gottesdienstordnung zum Weltgebetstag  geht: von der Entscheidung über das zukünftige Weltgebetstagsland, über das Schreiben der Ordnung, die Übersetzung in den unterschiedlichen Ländern und schließlich den Vertrieb der Materialien. Auch Eindrücke aus der internationalen Bewegung kamen nicht zu kurz. Schließlich wird der Weltgebetstag Jahr für Jahr in rund 100 Ländern weltweit gefeiert.

Zum Schluss gab jede Teilnehmerin dem Weltgebetstag einen persönlichen Wunsch mit auf den Weg. Mit Musik und Segen endete ein erfüllter Tag. „Die Veranstaltung hat richtig Lust auf den nächsten Weltgebetstag gemacht“, so das begeisterte Fazit.

Fotos: © kfd-Diözesanverband Essen